Kategorie

Produkte

Strukturierte Produkte sind die innovative und flexible Kombination einer klassischen Anlage (etwa einer Obligation oder Aktie) mit einem Derivat. Die grosse Vielfalt von rund 32’000 Produkten wird von SSPA in fünf Hauptkategorien unterteilt.

Kategorisierung

Das Kategorisierungsmodell der SSPA ist in drei hierarchische Ebenen unterteilt. Erstens wird zwischen Anlage- und Hebelprodukten unterschieden. Zweitens enthalten diese beiden Haupttypen fünf Produktkategorien, angefangen bei den risikoarmen Kapitalschutzprodukten bis hin zu den risikoreicheren Hebelprodukten mit Knock-out. Drittens ist jede dieser fünf Produktkategorien mit einer unterschiedlichen Anzahl von Produkttypen verbunden. Die Produkttypen zeigen, wie die einzelnen Strukturierten Produkte auf der Grundlage des jeweiligen Auszahlungsprofils funktionieren. Die Beschreibungen geben zudem weitere Informationen über die Markterwartung des Anlegers und die produktspezifischen Merkmale.

Markterwartung

  • Steigender Basiswert
  • Steigende Volatilität
  • Grosse Kursrückschläge des Basiswerts möglich

Merkmale

  • Rückzahlung per Verfall erfolgt mindestens in der Höhe des Kapitalschutzes
  • Kapitalschutz wird in Prozenten des Nominal ausgedrückt (z. B. 100%)
  • Kapitalschutz bezieht sich nur auf das Nominal und nicht auf den Kaufpreis
  • Wert des Produkts kann während der Laufzeit unter den Kapitalschutz fallen
  • Beteiligung am Kursanstieg des Basiswerts ab Strike
  • Auszahlung eines Coupons möglich

Markterwartung

  • Steigender Basiswert
  • Grosse Kursrückschläge des Basiswerts möglich
  • Basiswert wird während Laufzeit Barriere nicht berühren oder überschreiten

Merkmale

  • Rückzahlung per Verfall erfolgt mindestens in der Höhe des Kapitalschutzes
  • Kapitalschutz wird in Prozenten des Nominal ausgedrückt (z. B. 100%)
  • Kapitalschutz bezieht sich nur auf das Nominal und nicht auf den Kaufpreis
  • Wert des Produkts kann während der Laufzeit unter den Kapitalschutz fallen
  • Beteiligung am Kursanstieg des Basiswerts ab Strike
  • Beim Berühren der oberen Barriere erfolgt eine Rückzahlung per Verfall in der Höhe des Kapitalschutzes
  • Gewinnmöglichkeit begrenzt

Markterwartung

  • Leicht steigender oder leicht sinkender Basiswert
  • Grosse Kursschwankungen des Basiswerts möglich
  • Basiswert wird während der Laufzeit die obere oder untere Barriere nicht berühren oder durchbrechen

Merkmale

  • Rückzahlung per Verfall erfolgt mindestens in der Höhe des Kapitalschutzes
  • Kapitalschutz wird in Prozenten des Nominal ausgedrückt (z. B. 100%)
  • Kapitalschutz bezieht sich nur auf das Nominal und nicht auf den Kaufpreis
  • Wert des Produkts kann während der Laufzeit unter den Kapitalschutz fallen
  • Beteiligung am Kursanstieg des Basiswerts ab Strike
  • Beim Berühren der oberen Barriere erfolgt eine Rückzahlung per Verfall in der Höhe des Kapitalschutzes
  • Auszahlung eines Rebate nach Erreichen der Barriere möglich
  • Gewinnmöglichkeit begrenzt

Markterwartung

  • Steigender Basiswert
  • Grosse Kursrückschläge des Basiswerts möglich

Merkmale

  • Rückzahlung per Verfall erfolgt mindestens in der Höhe des Kapitalschutzes
  • Kapitalschutz wird in Prozenten des Nominal ausgedrückt (z. B. 100%)
  • Kapitalschutz bezieht sich nur auf das Nominal und nicht auf den Kaufpreis
  • Wert des Produkts kann während der Laufzeit unter den Kapitalschutz fallen
  • Die Höhe des Coupons ist abhängig von der Entwicklung des Basiswerts
  • Eine wiederkehrende Coupon-Zahlung ist vorgesehen
  • Gewinnmöglichkeit begrenzt

Markterwartung

  • Seitwärts tendierender oder leicht steigender Basiswert
  • Sinkende Volatilität

Merkmale

  • Weist einen Rabatt (Discount) gegenüber dem Basiswert auf
  • Gewinnmöglichkeit begrenzt (Cap)
  • Liegt der Basiswert bei Verfall über dem Strike, erhält der Anleger den maximalen Rückzahlungsbetrag (Cap)
  • Liegt der Basiswert bei Verfall unter dem Strike: Lieferung Basiswert und/oder Barabgeltung
  • Mehrere Basiswerte (Worst-of) ermöglichen attraktivere Produktkonditionen, jedoch mit höherem Risiko

Markterwartung

  • Seitwärts tendierender oder leicht steigender Basiswert
  • Sinkende Volatilität
  • Basiswert wird während Laufzeit Barriere nicht berühren oder unterschreiten

Merkmale

  • Weist einen Rabatt (Discount) gegenüber dem Basiswert auf
  • Gewinnmöglichkeit begrenzt (Cap)
  • Liegt der Basiswert bei Verfall über dem Strike oder wurde die Barriere nicht berührt, erhält der Anleger den maximalen Rückzahlungsbetrag (Cap)
  • Beim Berühren der Barriere wird das Produkt zum Discount-Zertifikat (1200)
  • Durch die Barriere ist die Wahrscheinlichkeit für eine Maximalrückzahlung höher, der Discount jedoch kleiner als bei einem Discount-Zertifikat (1200) mit ansonsten gleichen Produktkonditionen
  • Mehrere Basiswerte (Worst-of) ermöglichen attraktivere Produktkonditionen, jedoch mit höherem Risiko

Markterwartung

  • Seitwärts tendierender oder leicht steigender Basiswert
  • Sinkende Volatilität

Merkmale

  • Der Coupon wird unabhängig vom Kursverlauf des Basiswerts ausbezahlt
  • Gewinnmöglichkeit begrenzt (Cap)
  • Liegt der Basiswert bei Verfall über dem Strike, wird der Coupon zusammen mit dem Nominal zurückbezahlt
  • Liegt der Basiswert bei Verfall unter dem Strike: Lieferung Basiswert und/oder Barabgeltung zuzüglich Coupon
  • Mehrere Basiswerte (Worst-of) ermöglichen attraktivere Produktkonditionen, jedoch mit höherem Risiko

Markterwartung

  • Seitwärts tendierender oder leicht steigender Basiswert
  • Sinkende Volatilität
  • Basiswert wird während Laufzeit Barriere nicht berühren oder unterschreiten

Merkmale

  • Der Coupon wird unabhängig vom Kursverlauf des Basiswerts ausbezahlt
  • Gewinnmöglichkeit begrenzt (Cap)
  • Liegt der Basiswert bei Verfall über dem Strike oder wurde die Barriere nicht berührt, erhält der Anleger den maximalen Rückzahlungsbetrag (Cap)
  • Beim Berühren der Barriere wird das Produkt zum Reverse Convertible (1220)
  • Durch die Barriere ist die Wahrscheinlichkeit für eine Maximalrückzahlung höher, der Coupon jedoch kleiner als bei einem Reverse Convertible (1220) mit ansonsten gleichen Produktkonditionen
  • Mehrere Basiswerte (Worst-of) ermöglichen attraktivere Produktkonditionen, jedoch mit höherem Risiko

Markterwartung

  • Steigender oder leicht steigender Basiswert
  • Sinkende Volatilität

Merkmale

  • Couponzahlung ist von Bedingungen abhängig
  • Gewinnmöglichkeit begrenzt
  • Ist in der Regel mit einem Autocall Trigger ausgestattet: Notiert der Basiswert am Beobachtungstag über dem Autocall Trigger, wird das Nominal zuzüglich allfälligem Coupon frühzeitig zurückbezahlt
  • Mehrere Basiswerte (Worst-of) ermöglichen attraktivere Produktkonditionen, jedoch mit höherem Risiko

Markterwartung

  • Seitwärts tendierender oder leicht steigender Basiswert
  • Sinkende Volatilität
  • Basiswert wird während Laufzeit Barriere nicht berühren oder unterschreiten

Merkmale

  • Couponzahlung ist von Bedingungen abhängig
  • Gewinnmöglichkeit begrenzt
  • Ist in der Regel mit einem Autocall Trigger ausgestattet: Notiert der Basiswert am Beobachtungstag über dem Autocall Trigger, wird das Nominal zuzüglich allfälligem Coupon frühzeitig zurückbezahlt
  • Beim Berühren der Barriere kommt es zu einer Basiswert-Lieferung und/oder Barabgeltung
  • Durch die Barriere ist die Wahrscheinlichkeit für eine Maximalrückzahlung höher, der bedingte Coupon jedoch kleiner als bei einem Express Zertifikate ohne Barriere (1255) mit ansonsten gleichen Produktkonditionen
  • Mehrere Basiswerte (Worst-of) ermöglichen attraktivere Produktkonditionen, jedoch mit höherem Risiko

Markterwartung

  • Steigender Basiswert

Merkmale

  • Beteiligung an der Kursentwicklung des Basiswerts
  • Widerspiegelt die Entwicklung des Basiswerts 1:1 (angepasst um Bezugsverhältnis und allfällige Gebühren)
  • Basiswert kann dynamisch bewirtschaftet werden

Markterwartung

  • Steigender Basiswert
  • Steigende Volatilität

Merkmale

  • Beteiligung an der Kursentwicklung des Basiswerts
  • Überproportionale Beteiligung (Outperformance) an der positiven Kursentwicklung ab Strike
  • Widerspiegelt die Entwicklung des Basiswerts unterhalb des Strike 1:1

Markterwartung

  • Seitwärts tendierender oder steigender Basiswert
  • Basiswert wird während Laufzeit Barriere nicht berühren oder unterschreiten

Merkmale

  • Beteiligung an der Kursentwicklung des Basiswerts
  • Mindestrückzahlung entspricht dem Strike (Bonus-Level), sofern Barriere nie berührt wurde
  • Beim Berühren der Barriere wird das Produkt zum Tracker-Zertifikat
  • Mehrere Basiswerte (Worst-of) ermöglichen bei grösserem Risiko ein höheres Bonus-Level oder eine tiefere Barriere

Markterwartung

  • Steigender Basiswert
  • Basiswert wird während Laufzeit Barriere nicht berühren oder unterschreiten

Merkmale

  • Beteiligung an der Kursentwicklung des Basiswerts
  • Überproportionale Beteiligung (Outperformance) an der positiven Kursentwicklung ab Strike
  • Mindestrückzahlung entspricht dem Strike (Bonus-Level), sofern Barriere nie berührt wurde
  • Beim Berühren der Barriere wird das Produkt zum Outperformance-Zertifikat
  • Mehrere Basiswerte  (Worst-of) ermöglichen bei grösserem Risiko ein höheres Bonus-Level, oder eine tiefere Barriere oder eine höhere Beteiligung am Basiswert

Markterwartung

  • Steigender oder leicht sinkender Basiswert
  • Basiswert wird während Laufzeit Barriere nicht berühren oder unterschreiten

Merkmale

  • Beteiligung an der Kursentwicklung des Basiswerts
  • Gewinnmöglichkeit sowohl bei steigendem als auch sinkendem Basiswert
  • Kursverluste im Basiswert werden bis zur Barriere in Gewinne umgewandelt
  • Mindestrückzahlung entspricht dem Nominal, sofern Barriere nie berührt wurde
  • Beim Berühren der Barriere wird das Produkt zum Tracker-Zertifikat
  • Mehrere Basiswerte (Worst-of) ermöglichen bei höherem Risiko tiefere Barrieren

Eine Credit Linked Note fällt in die Anlageklasse der Kreditderivate oder strukturierten Produkte und wird daher auch als synthetische Unternehmensanleihe bezeichnet, die das Kreditrisiko eines ausgewählten Schuldners „investierbar“ macht. Der Anleger agiert als Versicherer, für den er eine periodische Prämie (Couponzahlung) erhält. Im Gegenzug trägt der Anleger das Risiko eines Kreditereignisses, das, wenn es eintritt, weitere Couponzahlungen und die Rückzahlung des gesamten oder eines Teils des Kapitals gefährden kann. Entscheidend ist daher die Zahlungsfähigkeit des Referenzschuldners. Im Gegensatz zu einer Aktienanlage wird die Rückzahlung nicht von der Marktvolatilität oder dem Einfluss schlechter Nachrichten beeinflusst – solange kein Kreditereignis eintritt.

Für Anlageprodukte mit zusätzlichem Kreditrisiko werden Anleihen Dritter (Unternehmens- oder Staatsanleihen) mit ähnlichen Laufzeiten verwendet. Dieses zusätzliche Risiko ermöglicht es dem Emittenten, verbesserte Konditionen anzubieten. Gleichzeitig erhält der Anleger damit die Möglichkeit, das Ausfallrisiko auf verschiedene Schuldner zu verteilen (Diversifikation). Im Vergleich zu anderen Produktkategorien ist es hier besonders wichtig, nicht nur die Entwicklung des Basiswertes, sondern auch die Bonität des Referenzschuldners zu beobachten. Eine Investition in solche Produkte empfiehlt sich, wenn ein vorzeitiger Ausfall des Referenzschuldners als äusserst unwahrscheinlich erachtet wird.

Für Anlageprodukte mit zusätzlichem Kreditrisiko werden Anleihen Dritter (Unternehmens- oder Staatsanleihen) mit ähnlichen Laufzeiten verwendet. Dieses zusätzliche Risiko ermöglicht es dem Emittenten, verbesserte Konditionen anzubieten. Gleichzeitig erhält der Anleger damit die Möglichkeit, das Ausfallrisiko auf verschiedene Schuldner zu verteilen (Diversifikation). Im Vergleich zu anderen Produktkategorien ist es hier besonders wichtig, nicht nur die Entwicklung des Basiswertes, sondern auch die Bonität des Referenzschuldners zu beobachten. Eine Investition in solche Produkte empfiehlt sich, wenn ein vorzeitiger Ausfall des Referenzschuldners als äusserst unwahrscheinlich erachtet wird.

Für Anlageprodukte mit zusätzlichem Kreditrisiko werden Anleihen Dritter (Unternehmens- oder Staatsanleihen) mit ähnlichen Laufzeiten verwendet. Dieses zusätzliche Risiko ermöglicht es dem Emittenten, verbesserte Konditionen anzubieten. Gleichzeitig erhält der Anleger damit die Möglichkeit, das Ausfallrisiko auf verschiedene Schuldner zu verteilen (Diversifikation). Im Vergleich zu anderen Produktkategorien ist es hier besonders wichtig, nicht nur die Entwicklung des Basiswertes, sondern auch die Bonität des Referenzschuldners zu beobachten. Eine Investition in solche Produkte empfiehlt sich, wenn ein vorzeitiger Ausfall des Referenzschuldners als äusserst unwahrscheinlich erachtet wird.

Markterwartung

  • Warrant (Call): Steigender Basiswert, steigende Volatilität
  • Warrant (Put): Sinkender Basiswert, steigende Volatilität

Merkmale

  • Geringer Kapitaleinsatz erzeugt einen Hebeleffekt gegenüber dem Basiswert
  • Erhöhtes Risiko eines Totalverlusts (beschränkt auf Kapitaleinsatz)
  • Eignen sich zur Spekulation oder zur Absicherung
  • Täglicher Zeitwertverlust (gegen Laufzeitende ansteigend)
  • Regelmässige Überwachung erforderlich

Markterwartung

  • Spread Warrant (Bull): Steigender Basiswert
  • Spread Warrant (Bear): Sinkender Basiswert

Merkmale

  • Geringer Kapitaleinsatz erzeugt einen Hebeleffekt gegenüber dem Basiswert
  • Erhöhtes Risiko eines Totalverlusts (beschränkt auf Kapitaleinsatz)
  • Täglicher Zeitwertverlust (gegen Laufzeitende ansteigend)
  • Regelmässige Überwachung erforderlich
  • Gewinnmöglichkeit begrenzt (Cap)

Markterwartung

  • Knock-Out (Call): Steigender Basiswert
  • Knock-Out (Put): Sinkender Basiswert

Merkmale

  • Geringer Kapitaleinsatz erzeugt einen Hebeleffekt gegenüber dem Basiswert
  • Erhöhtes Risiko eines Totalverlusts (beschränkt auf Kapitaleinsatz)
  • Eignen sich zur Spekulation oder zur Absicherung
  • Regelmässige Überwachung erforderlich
  • Verfallen sofort wertlos, wenn die Barriere während der Laufzeit berührt wird
  • Geringer Einfluss der Volatilität und geringer Zeitwertverlust

Markterwartung

  • Mini-Future (Long): Steigender Basiswert
  • Mini-Future (Short): Sinkender Basiswert

Merkmale

  • Geringer Kapitaleinsatz erzeugt einen Hebeleffekt gegenüber dem Basiswert
  • Erhöhtes Risiko eines Totalverlusts (beschränkt auf Kapitaleinsatz)
  • Eignen sich zur Spekulation oder zur Absicherung
  • Regelmässige Überwachung erforderlich
  • Beim Erreichen des Stop-Loss wird ein allfälliger Restwert zurückbezahlt
  • Kein Einfluss der Volatilität

Markterwartung

  • Long: Steigender Basiswert
  • Short: Sinkender Basiswert

Merkmale

  • Geringer Kapitaleinsatz erzeugt einen Hebeleffekt gegenüber dem Basiswert
  • Erhöhtes Risiko eines Totalverlusts (beschränkt auf Kapitaleinsatz)
  • Ein allfälliger Stop Loss und/oder Anpassungsmechanismus verhindert, dass der Wert des Produkts negativ wird
  • Häufige Richtungswechsel des Basiswertkurses wirken sich negativ auf die Produktperformance aus
  • Durch ein regelmässiges Resetting wird der konstante Hebel gewährleistet
  • Regelmässige Überwachung erforderlich

Summary Risk Indicator (SRI)

Der Summary Risk Indicator (SRI) ist ein standardisierter Risikoindikator, der sowohl die Volatilität eines Finanzinstruments (Marktrisiko) als auch die Bonität des Emittenten (Kreditrisiko) berücksichtigt. Als Ergebnis dieser Kombination gibt es eine Einstufung in einer 7-teiligen Skala, wobei 1 das geringste und 7 das höchste Risiko darstellt. PRIIP-Hersteller verwenden für die Darstellung des Gesamtrisikoindikators (SRI) im Basisinformationsblatt das nachfolgende Format. Die relevante Zahl wird – so wie gezeigt – hervorgehoben, je nachdem, welchen Gesamtrisikoindikator das PRIIP aufweist.

1
2
3
4
5
6
7

Niedrigeres Risiko

Höheres Risiko

Dieser Risikoindikator beruht auf der Annahme, dass Sie das Produkt (x Jahre lang/ bis Datum [wenn es kein genaues Fälligkeitsdatum gibt]) halten. (Ggf.) Wenn Sie die Anlage frühzeitig auflösen, kann das tatsächliche Risiko erheblich davon abweichen und Sie erhalten unter Umständen weniger zurück. (Bei Einstufung als illiquide) (Eine vorzeitige Auflösung ist [nicht/ unter Umständen nicht] möglich.) Bei einer vorzeitigen Auflösung entstehen Ihnen (in jedem Fall/ möglicherweise) erhebliche zusätzliche Kosten. (Bei Einstufung als mit wesentlichem Liquiditätsrisiko verbunden.) Es kann sein, dass Sie Ihr Produkt nicht ohne Weiteres veräussern (kündigen) können, oder dass Sie es zu einem Preis veräussern (kündigen) müssen, der den Betrag, den Sie zurückerhalten, erheblich schmälert.

Swiss Derivative Map©

Was ist die Swiss Derivative Map© ?

Die vom Verband definierten Produkttypen sind auf der Swiss Derivative Map© übersichtlich aufgeführt. Die Map kann als Faltprospekt oder als Poster kostenlos bezogen werden und wurde in Zusammenarbeit mit Payoff.ch (Derivative Partners) und SIX Swiss Exchange produziert. Die kostenlose Bestellung ist dank der Unterstützung der Partner möglich, welche ihre Adressangaben einsehen und zu Informationszwecken verwenden dürfen.

Bestellen

Bitte senden Sie mir kostenlos die Swiss Derivative Map© per Post an folgende Adresse:

Swiss Derivative Map, Faltprospekt (A3): *

Anzahl Exemplare in Deutsch (max. 50)

Anzahl Exemplare in Englisch (max. 50)

Anzahl Exemplare in Französisch (max. 50)

Anzahl Exemplare in Italienisch (max. 50)

Swiss Derivative Map, Poster (A0): *

Anzahl Exemplare in Deutsch (max. 5)

Anzahl Exemplare in Englisch (max. 5)

Anzahl Exemplare in Französisch (max. 5)

Anzahl Exemplare in Italienisch (max. 5)

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Gerne stellen wir Ihnen die bestellten Dokumente in den nächsten Tagen per Post zu.

Produktfinder

Richtlinien

  • Wichtige Anpassungen am SSPA-Kategorisierungsmodell per Januar 2021

    Download PDF
  • FIDLEG Q&A

    Download PDF
  • Empfehlungen betreffend Actively Managed Certificates (AMC)

    Download PDF
  • Richtlinien zur Berechnung und Offenlegung der Kosten von Strukturierten Produkten

    Download PDF
  • Erläuterung zu „Richtlinien zur Berechnung und Offenlegung der Kosten von Strukturierten Produkten“

    Download PDF

Aktuelle Produkte in Zeichnung

Nachfolgend eine Übersicht über ausgewählte Strukturierte Produkte von führenden Emittenten. Vor einem Anlageentscheid sollten Sie sich über die Bedingungen, den Emissionspreis, die Rückzahlungsmodalitäten, die Risiken sowie allfällige Gebühren informieren.

Download PDF

Emittentenbonität

10.09.2020
Emittentenbonität der SSPA Mitglieder
Download PDF

Strukturierte Produkte sind rechtlich gesehen Schuldverschreibungen (Forderungen), so dass das Ausfallrisiko dieser Wertpapiere oder Wertrechte, wie bei Obligationsanleihen, von der Bonität (Kreditwürdigkeit) der Emittentin beziehungsweise des Sicherungsgebers abhängt. Daher sollte für alle Anleger die Bonität der Emittentin beziehungsweise des Sicherungsgebers bei der Auswahl eines Strukturieren Produktes eine wichtige Rolle spielen.

Die SSPA veröffentlicht regelmässig die Bonitätsratings ihrer Verbandsmitglieder. Die Aufstellung ist alphabetisch sortiert nach den Organisationseinheiten (Emissionsvehikel) der Emittenten, welche die Strukturierten Produkte herausgeben. Darüber hinaus erlauben Credit Spreads und Kernkapitalquoten (Tier 1 Ratings) weitere Hinweise hinsichtlich der Bonität der Emittenten und sind nachfolgend summarisch beschrieben. Die entsprechenden Informationen sind bei den jeweiligen Emissionshäusern erhältlich.

Die Bonitätsratings beziehen sich auf die jeweilige Emittentin der Strukturierten Produkte oder auf den Sicherungsgeber, wenn die Forderungen gegen die Emittentin durch eine Garantie oder eine andere Sicherheit (z. B. Patronatserklärung, Keep-well Agreement) gesichert sind. Der Anleger kann mit diesen Informationen und dem Termsheet eines Strukturierten Produktes einfach und schnell erkennen, wer ihm gegenüber und in welchem Umfang haftet.

Bonitätsratings
Die Bonitätsratings beziehen sich auf den jeweiligen Garantiegeber. Grundsätzlich ist dies die jeweilige Muttergesellschaft des Konzerns (Spezialfälle sind beschrieben). Eine Erklärung der einzelnen Bonitätsratings von Moody’s, S&P und Fitch ist separat aufgeführt. Nicht für jede Emittentin haben die Ratingagenturen eine Bewertung vorgenommen.

Credit Spreads

Credit Spreads helfen dem Anleger, die Bonität der jeweiligen Emittentin beziehungsweise des jeweiligen Sicherungsgebers einzuschätzen. Die nachfolgenden Informationen beziehen sich auf Unternehmensanleihen mit einer Laufzeit von einem Jahr resp. von fünf Jahren. Dabei stellen die angegebenen Basispunkte die hypothetische Versicherungsprämie dar, die der Anleger als Versicherungsnehmer zu entrichten hätte, um sich gegen einen Ausfall der Strukturierten Produkte der jeweiligen Emittentin abzusichern. Die Credit Spreads können noch genauer Aufschluss über die Bonität einer Emittentin geben. Ein geringer Spread spricht grundsätzlich für eine hohe Bonität und umgekehrt.

Kernkapitalquote (Tier 1 Ratings)

Die Kernkapitalquote „Tier 1“ (nach Basel II) ist der Quotient aus Kernkapital und risikogewichteten Aktiven. Das Kernkapital setzt sich aus dem Gesellschaftskapital, den offenen Reserven und dem Gewinnvortrag zusammen. Eigenmittelvorschriften gemäss Basel II verlangen eine minimale Tier-1-Quote von 4%.

Wichtiger Hinweis

Bitte beachten Sie, dass die Bonität der Emittentin, der Credit Spread sowie die Kernkapitalquote nur drei von mehreren wichtigen Kriterien für eine mögliche Anlage in Strukturierte Produkte darstellen und keinesfalls als alleinige Entscheidungsgrundlage dienen sollten. Die nachfolgenden Informationen stellen keine Anlageberatung dar und sind weder als Angebot noch als Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers einer bestimmten Emittentin zu verstehen. Die nachfolgenden Informationen ersetzen auch kein Beratungsgespräch. Darüber hinaus ist es wichtig, nicht nur in ein Produkt zu investieren, sondern zu diversifizieren, also weitläufig zu streuen. So lässt sich vermeiden, dass einem einzelnen Anlageprodukt innerhalb eines Portfolios ein zu hohes Gewicht zukommt und Verluste in einem einzelnen Anlageprodukt zu starke Auswirkungen auf den Gesamtwert des Anlageportfolios haben.

Die vorliegenden Informationen zu den Bonitätsratings basieren auf Angaben der Emittenten. Die Emittenten sowie die SSPA übernehmen keine Verantwortung für Vollständigkeit und Angemessenheit der Angaben, noch wurden die Angaben besonders geprüft.

Checkliste für Anleger

Vor jeder Investition in Strukturierte Produkten sollte der Anleger folgende Fragen beantworten können:

  • Welche Markterwartung haben Sie, allgemein sowie hinsichtlich einzelner Basiswerte?
  • Kennen Sie den Basiswert? Haben Sie dessen jüngste Entwicklung verfolgt?
  • Wissen Sie, wie sich der Basiswert entwickeln muss, damit das Produkt einen Gewinn erzielt?
  • Sind Sie mit den Marktszenarien vertraut, bei denen ein Verlust entstehen kann?
  • Kennen Sie den Emittenten des Produkts, und sind Sie über das Emittentenrisiko informiert?
  • Entspricht das Produkt Ihrer Risikoneigung?
  • Haben Sie alle Informationsquellen des Produkts zur Kenntnis genommen?

Auch diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz.

OK