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08.07.2026
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SSPA Benchmark Index – Monatliches Update

Der Juni 2026 verlief an den globalen Aktienmärkten unterschiedlich. Während US-Aktien leichte Verluste verzeichneten, entwickelten sich die europäischen und japanischen Märkte deutlich positiver. Der S&P 500 gab um 1,1 Prozent nach. Belastend wirkten insbesondere die grossen Technologiewerte, da zunehmend Zweifel am KI-Boom aufkamen. Investoren zeigten sich angesichts der hohen Bewertungen im Technologiesektor vorsichtiger. Demgegenüber verzeichneten die europäischen und japanischen Aktienmärkte einen starken Monat. Der EURO STOXX 50 legte um 4,6 Prozent zu, während der NIKKEI 225 sogar um 5,6 Prozent stieg.

Im zweiten Quartal 2026 erzielten die globalen Aktienmärkte insgesamt ihre beste Performance seit sechs Jahren. Neben der anhaltenden KI-Rally profitierte die Anlageklasse von einer fragilen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Mit der schrittweisen Wiederöffnung der Strasse von Hormus fielen die Ölpreise auf den tiefsten Stand seit Beginn der Spannungen im Nahen Osten Ende Februar.

 

Auswirkungen auf Strukturierte Produkte und den SSPA Benchmark Index

Auch der SSPA Benchmark Index verzeichnete einen soliden Monat. Alle drei Tranchen erreichten neue Allzeithochs. Die breite Stärke der zugrunde liegenden Aktienmärkte konnte die leichte Schwäche der US-Aktien mehr als ausgleichen und unterstützte damit die weitere Erholung der diversifizierten Indexmethodik. Während die EUR- und USD-Tranchen den Juni 2026 mit einem positiven Ergebnis abschlossen, verzeichnete die CHF-Tranche ein stabiles Monatsergebnis. Der SSPA Benchmark Index basiert auf standardisierten Worst-of Barrier Reverse Convertibles auf den S&P 500, den EURO STOXX 50 und den Nikkei 225. Grundsätzlich verringern steigende Basiswerte das Risiko eines Barriereereignisses. Als rollierendes Portfolio aus zwölf monatlichen Emissionen bildet der Benchmark sowohl die aktuellen Marktbedingungen als auch die schrittweise Wiederanlage in neu emittierte Barrier Reverse Convertibles ab.

Das Volatilitätsumfeld entwickelte sich jedoch in den drei zugrunde liegenden Märkten unterschiedlich. Während die Korrektur bei den US-Technologiewerten zu einem Anstieg der impliziten Volatilität führte, ging die Volatilität sowohl beim EURO STOXX 50 als auch beim Nikkei 225 zurück.

Trotz dieser unterschiedlichen Entwicklung der Volatilität stiegen die Couponniveaus beim jüngsten monatlichen Roll-over gegenüber dem Vormonat erneut an. Ende Juni wurden neu emittierte Barrier Reverse Convertibles mit Coupons von 11,88 Prozent in USD, 10,03 Prozent in EUR und 7,54 Prozent in CHF in den Index aufgenommen. Ende Mai lagen die entsprechenden Werte noch bei 10,97 Prozent, 9,35 Prozent beziehungsweise 6,91 Prozent.

Mit Blick auf den Juli richten sich die Augen der Marktteilnehmer auf die bevorstehende Berichtssaison. Die Unternehmenszahlen werden zeigen, ob die Erwartungen an weiter steigende Gewinne gerechtfertigt sind. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem bislang besonders starken Technologiesektor. Darüber hinaus werden die geldpolitischen Entscheidungen genau beobachtet. Sowohl die US-Notenbank Fed als auch die EZB und die Bank of Japan halten ihre letzten Sitzungen vor der Sommerpause ab.

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