SSPA Benchmark Index – Monatliches Update
Die Anlegerstimmung hat sich im August 2026 verbessert. Nach einer zwischenzeitlichen Korrektur legten die Aktienmärkte wieder zu. Robuste Unternehmensgewinne, insbesondere im Technologiesektor, stützten die Anlegerstimmung und stärkten das Vertrauen in anhaltende Investitionen rund um künstliche Intelligenz. Gleichzeitig deuteten die Konjunkturindikatoren auf eine weiterhin robuste Entwicklung in Europa hin. Der finale S&P Global Eurozone Composite PMI lag im August bei 52,0 Punkten und damit weiterhin im Expansionsbereich, während sich die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe weiter verstärkte.
Dennoch bleiben die Aktienmärkte mit Gegenwind konfrontiert. Im August 2026 stiegen die Renditen deutlich an. In den USA legten die Renditen von Staatsanleihen zu, was anhaltende Inflationssorgen, fiskalischen Druck und veränderte Erwartungen hinsichtlich des geldpolitischen Ausblicks widerspiegelte. Ende August preisten die Märkte eine erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank an ihrer September-Sitzung ein. Auch im Euroraum und in Japan nahmen die Erwartungen an eine weitere geldpolitische Straffung zu. Dennoch beendeten der Nikkei 225, der EURO STOXX 50 und der S&P 500 den August 2026 mit Kursgewinnen. Letztere beiden erreichten im Berichtsmonat sogar neue Rekordstände.
Auswirkungen auf Strukturierte Produkte und den SSPA Benchmark Index
Da der SSPA Benchmark Index auf standardisierten Worst-of Barrier Reverse Convertibles basiert, die an den S&P 500, den EURO STOXX 50 und den Nikkei 225 gekoppelt sind, verzeichnete auch er einen starken Monat. Alle drei Tranchen erreichten neue Allzeithochs. Am besten entwickelte sich die USD-Tranche mit einem Plus von 2,1% im Berichtsmonat. Über einen Zeitraum von zwölf Monaten legte der USD-Index um 7,9% zu. Im gleichen Zeitraum stieg die EUR-Tranche um 5,9%, während die CHF-Tranche 4,1% zulegte. Die Performanceunterschiede zwischen den drei Währungstranchen widerspiegeln unter anderem die unterschiedlichen Couponniveaus in den jeweiligen Währungen, die durch das vorherrschende Zinsumfeld und die Optionspreisbildung beeinflusst werden. Historisch betrachtet wies die USD-Tranche die höchsten Couponniveaus auf, gefolgt von EUR und CHF.
Die Volatilität ging im August insgesamt zurück. Zusammen mit den höheren Kursniveaus der zugrunde liegenden Aktienmärkte reduzierte dies die Wahrscheinlichkeit von Barriereereignissen und unterstützte die Bewertung bestehender Positionen. Gleichzeitig führt eine tiefere Volatilität bei neu emittierten Barrier Reverse Convertibles typischerweise zu weniger attraktiven Couponkonditionen.
Dies zeigte sich auch beim jüngsten monatlichen Rollover. Ende August wurden neu emittierte Barrier Reverse Convertibles mit Couponniveaus von 9,93% in USD, 8,27% in EUR und 5,47% in CHF in den Index aufgenommen. Ende Juli hatten die entsprechenden Werte noch bei 12,16%, 10,46% beziehungsweise 7,91% gelegen. Die Couponniveaus gingen damit über alle drei Währungstranchen hinweg zurück.
Mit Blick auf den September rückt die Geldpolitik ins Zentrum der Aufmerksamkeit: Die US-Notenbank, die EZB, die Bank of Japan und die SNB werden im Laufe des Monats zu ihren geldpolitischen Sitzungen zusammentreten. Auch geopolitische Entwicklungen und Energiepreise dürften wichtige Quellen für Marktrisiken bleiben, während die Anleger weiterhin beurteilen, wie nachhaltig das Wachstum der Unternehmensgewinne ist.
Im September feiert der SSPA Benchmark Index zudem sein erstes Jubiläum. Seit seiner Lancierung am 2. September 2025 bietet der Index einen transparenten, unabhängigen und regelbasierten Referenzpunkt zur Abbildung der Performance standardisierter Barrier Reverse Convertibles in CHF, EUR und USD.
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